Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo – Stand nach einem Jahr


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Verantwortliche im Gesundheitssektor warnen, die Schwierigkeiten bei der Beendigung der weiteren Übertragung von Ebola seien beträchtlich. Sie sagen aber, sie seien nicht unüberwindbar und dürften „keine Ausrede dafür sein, sich der Aufgabe nicht zu stellen“. 

Die Kommentare waren Teil einer gemeinsamen Stellungnahme, die in dieser Woche vom Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator Mark Lowcock, der UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore und dem Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms David Beasley anlässlich des bereits seit einem Jahr anhaltenden aktuellen Ausbruchs von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) veröffentlicht wurde. 

Seit dem 01. August letzten Jahres wurden fast 2.700 Fälle von Ebola gemeldet, davon 1.790 Todesfälle bis zum 28. Juli 2019. In den letzten Wochen wurden die ersten Fälle der Erkrankung in Goma bestätigt, einer Stadt mit etwa einer Million Menschen. Behörden zufolge unterstreiche die Übertragung in diesem dichten Bevölkerungszentrum das „sehr reale Risiko“ der weiteren Ausbreitung der Erkrankung. 

Die Verantwortlichen im Gesundheitssektor forderten die internationale Gemeinschaft auf, mehr Unterstützung zur Bekämpfung des Ausbruchs zu leisten. „Wir bestätigen in diesem kritischen Augenblick erneut unsere kollektive Verpflichtung den Menschen der DRK gegenüber; wir trauern um jene, die wir verloren haben, und wir rufen zu Solidarität auf, um diesen Ausbruch zu beenden“, fügten sie hinzu.