Ebola-Ärzte drohen mit Streikaktion wegen Sorgen um die Sicherheit


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Behörden haben gewarnt, dass die Sicherheitssituation in der Demokratischen Republik Kongo, wo Hilfeleistende die Bemühungen fortsetzen, um den laufenden Ebola-Ausbruch einzudämmen, weiterhin „unbeständig und problematisch“ sei. 

Die Warnung erscheint nur Tage, nachdem ein Epidemiologe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) getötet und zwei weitere Gesundheitsfachleute in einem Angriff von bewaffneter Miliz an einem Ebola-Behandlungszentrum verletzt wurden. 

Am Mittwoch (24. April 2019) drohten Hilfeleistende mit einer Streikaktion, sollte sich die Sicherheitssituation nicht verbessern. Reuters berichtete von einem Marsch Dutzender kongolesischer Ärzte und Krankenpfleger in die Stadt Butembo, um die Behörden dort aufzufordern, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, und um zu verkünden, dass sie ab der ersten Maiwoche streiken werden, sollte ihre Sicherheit nicht garantiert werden. 

In ihrem neuesten Lagebericht bekräftigte die WHO, Sicherheit und Schutz der Einsatzkräfte hätten weiterhin oberste Priorität und es seien Bestrebungen im Gange, um die Maßnahmen zur Erhaltung der Sicherheit von Hilfeleistenden zu prüfen und zu intensivieren. Es würden Bemühungen zur Anbindung an die Gemeinden über den direkten Dialog unternommen, um eine größere Zustimmung der Gemeinden zu erlangen, da diese zentral für effektive Hilfeleistung seien, und um die Sicherheit und den Schutz der Helfer in dem Ausbruch und der Patienten, die sie versorgen, zu gewährleisten.