EASD 2018 – Liraglutid verringert MACE bei Patienten mit T2D und CKD


  • Robert Davies and Harry O'Connor
  • Conference Reports
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Erkenntnis

  • Liraglutid konnte mit einer signifikanten Verringerung schwerer kardialer Komplikationen (MACE) bei Patienten mit Typ-2-Diabetes (T2D) und chronischer Nierenkrankheit (CKD) assoziiert werden.

Warum das wichtig ist

  • Bei Patienten mit T2D und CKD besteht ein hohes Risiko für KV-Ereignisse.

 Studiendesign

  • Randomisierte, doppelblinde, multizentrische Studie der Phase IIIb.
  • 9.340 Patienten mit T2D/CKD und hohem KV-Risiko.
  • Untersucht wurden 1,8 mg Liraglutid pro Tag im Vergleich zu Placebo, beide zusätzlich zur üblichen Versorgung und über eine Dauer von 3,5–5 Jahren.
  • 4 Subgruppen: geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) 2 und ≥ 60 ml/Minute/1,73 m2 oder Mikro-/Makroalbuminurie (≥ 30 mg/g Kreatinin) und Normoalbuminurie (
  • Der primäre Endpunkt war die Zeit bis zum ersten Auftreten einer MACE, definiert als kardiovaskulär bedingter Tod, nicht tödlicher Myokardinfarkt oder nicht tödlicher Schlaganfall.
  • Der sekundäre Endpunkt umfasste eine Koronarrevaskulation und eine Krankenhauseinweisung aufgrund instabiler Angina pectoris/Herzinsuffizienz.
  • Finanzierung: Novo Nordisk A/S.

Wesentliche Ergebnisse

  • Liraglutid konnte mit einem geringeren Risiko für den primären Endpunkt in den Gruppen mit eGFR  60 (HR: 0,94; KI: 0,83–1,07) assoziiert werden als Placebo.
  • Reduzierungen bezüglich des primären und sekundären Endpunktes zeigten sich beim Vergleich Liraglutid/Placebo auch in der Subgruppe mit Mikro-/Makroalbuminurie.
  • Liraglutid stand beim Vergleich mit Placebo nicht mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse in Zusammenhang.

Einschränkungen

  • Post-hoc-Analyse