Drei Faktoren für Rezidive bei klinisch knotennegativem, pathologischen N1a-Schilddrüsenkrebs

  • Ryu YJ & al.
  • BMC Surg
  • 05.07.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Das Lymphknotenverhältnis (LNR), eine extrathyreoidale Ausbreitung (ETE) und die Anzahl positiver LN sind bei Patienten mit klinisch knotennegativem (cN0), pathologischen N1a (pN1a), papillären Schilddrüsenkarzinom (PTC) mit einem Rezidiv assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Risikofaktoren für Rezidive wurden in dieser Patientenuntergruppe unzureichend untersucht.

Wesentliche Ergebnisse

  • 5.7 % der Patienten erlitten ein Rezidiv.
  • Ein LNR von > 5 (HR: 4,794; p  3 positive Lymphknoten (HR: 2,505; p 
  • 5,8 % der Patienten erlitten einen vorübergehenden Hypoparathyreoidismus, 3,4 % einen dauerhaften Hypoparathyreoidismus.
  • 3,0 % der Patienten erlitten eine vorübergehende, rezidivierende Nervenverletzung des Kehlkopfs, 0,9 % eine permanente Nervenverletzung des Kehlkopfs.

Studiendesign

  • 1.082 Patienten mit cN0-PTC, die sich einer vollständigen Thyreoidektomie plus bilateraler zentraler Halsdissektion unterzogen und ein bestätigtes pN1a hatten, wurden aufgenommen.
  • Finanzierung: Chonnam National University Hospital Biomedical Research Institute.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • Der Einfluss einer Therapie mit radioaktivem Jod wurde nicht analysiert.