DMP-Dokumentation für Asthma ändert sich


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Berlin (pag) – Zum 1. April ändert sich die Dokumentations-Software für das Disease-Management-Programm (DMP) Asthma. Um Komplikationen zu vermeiden, sollten die Nachweise für das erste Quartal bis spätestens Ende März eingetragen sein.

Anlass für das Software-Update ist die Überarbeitung des DMP Asthma bronchiale, die der Gemeinsame Bundesausschuss schon 2017 beschlossen hatte. Sie wird jetzt in den Praxen umgesetzt. Für die Vertragsärzte bedeutet das: Sie müssen die Konsultationen von Patienten, die ab dem zweiten Quartal 2019 erfolgen, mit der aktualisierten Software dokumentieren. Für Patienten aus dem vorherigen Quartal ist dagegen die alte Software zu verwenden.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) empfiehlt nun Ärzten, alle Dokumentationen für das erste Vierteljahr vor April abzuschließen und zu versenden. Nur so könnten eventuell auftretende Probleme bei der parallelen Nutzung von zwei Software-Versionen vermieden werden. Allerdings: Die Vorgaben der KBV sehen vor, dass die Praxis-Systeme später in der Lage sein müssen, die korrekte Software-Version auszuwählen, falls ein Arzt doch noch für das vorherige Quartal dokumentieren möchte. Bei Unklarheiten sollten Ärzte Kontakt mit dem Hersteller ihres Praxisverwaltungssystems beziehungsweise ihrem Service-Partner aufnehmen.