Diese Patientenfaktoren beeinflussen das Brustkrebs-Screening: eine Metaanalyse

  • Grimley CE & al.
  • Br J Health Psychol
  • 26.12.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Beteiligung am Brustkrebs-Screening hängt gemäß dieser Metaalayse aus 65 europäischen Studien neben anderen Gesundheitsfaktoren mit dem Besitz einer Krankenversicherung, größer empfundenen Vorteilen und einer Motivation für die Mammographie zusammen.

Warum das wichtig ist

  • Unter Berücksichtigung, dass zwei Drittel aller Brustkrebs-Fälle selbst erkannt werden, ist das Verständnis dessen wichtig, was Patienten zum Screening motiviert.
  • Das Verständnis der Klinikärzte von Gesundheit und gesundheitlichen Überzeugungen bzgl. des Screenings kann ihnen erlauben, Faktoren zu erschließen, die die Wahrscheinlichkeit für die Screening-Teilnahme erhöhen.

Studiendesign

  • Eine Metaanalyse von 65 europäischen Studien nach der Suche in 5 Datenbanken (CINAHL, MEDLINE, PsycINFO, Scopus und ASSIA).
  • Die Standard-Mittelwertdifferenz (d) wurde berechnet für die effektive Größe und gemäß Cohen interpretiert.
  • Finanzierung: keine offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Eine geringere Screeningbeteiligung hing zusammen mit (Cohen’s d):
    • Keinem bisherigen Zervikalscreening: -0,72 (p
    • Höher empfundenen Barrieren für die Mammographie: -0,40 (p
  • Eine höhere Screeningbeteiligung hing zusammen mit (Cohen’s d):
    • Dem Besitz einer privaten Krankenversicherung: 0,49 (p
    • Größer empfundenen Vorteilen: 0,31 (p
    • Motivation für die Mammographie: 0,36 (p=0,003).
    • Höher empfundener Seriosität: 0,24 (p=0,019).
    • Einer höher empfundenen Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs: 0,20 (p=0,024).
  • Eine längere Dauer bis zur Vorstellung war verbunden mit einem nichtknotigen Symptom: d 0,32 (p

Einschränkungen

  • Heterogenität zwischen den Studien.