Diätgetränke in einer Verbindung zu Schlaganfall bei postmenopausalen Frauen


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Konsum von künstlich gesüßten Getränken (ASBs) könnten die Risiken für Schlaganfall, koronare Herzkrankheit (KHK) und Mortalität jeglicher Ursache erhöht sein, so eine neue, in Stroke veröffentlichte Forschungsarbeit. 

Die Studie umfasste 81.714 Frauen aus der Beobachtungsstudie der Initiative für Frauengesundheit (Women’s Health Initiative Observational Study), einer Längsschnittuntersuchung der Gesundheit von 93.676 postmenopausalen Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren zur Baseline. Die meisten Teilnehmerinnen konsumierten ASBs (≤ 1 ASB pro Woche) unregelmäßig, wohingegen 5,1 % zwei oder mehr ASBs täglich konsumierten. 

In multivariaten Analysen wiesen jene mit höchstem ASB-Konsum verglichen mit sporadischen Konsumentinnen eine ungefähr 23 % größere Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall, eine um 31 % größere Wahrscheinlichkeit für einen ischämischen Schlaganfall, eine um 29 % größere Wahrscheinlichkeit für KHK und ein um 16 % größeres Risiko für Mortalität jeglicher Ursache auf.

Bei Frauen ohne kardiovaskuläre Erkrankung oder Diabetes mellitus in der Vorgeschichte war hoher Konsum von ASBs mit einem mehr als zweifach erhöhten Risiko für einen ischämischen Schlaganfall durch Verschluss einer kleinen Arterie verbunden, während ein hoher Konsum von ASBs bei Frauen mit einem Körpermassenindex von mindestens 30 kg/m2 mit einem signifikant erhöhten Risiko für einen ischämischen Schlaganfall assoziiert war. 

Die Autoren sagten, es seien weitere Studien erforderlich, um die Ergebnisse zu replizieren.