Dänische Studie: HPV-negativer Status mit OPSCC-Rezidiv verknüpft

  • Oral Oncol

  • von Brian Richardson, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Eine populationsbasierte Studie aus Dänemark deutet darauf hin, dass Patienten mit HPV-negativem oropharyngealen Plattenepithelkarzinom (OPSCC) häufiger ein Rezidiv erleiden als HPV-positive Patienten.

Warum das wichtig ist

  • Die meisten Studien zum Zusammenhang zwischen Rezidiv und HPV-Status bei Patienten mit OPSCC wurden in kleineren, ausgewählten Kohorten durchgeführt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 23 % der Patienten erlitten ein Rezidiv.
    • 16 % erlitten ein lokoregionäres Rezidiv.
    • 7 % erlitten Fernmetastasen.
  • HPV-negative Patienten erlitten häufiger ein Rezidiv als HPV-positive Patienten (35 % vs. 15 %; p 
  • Die T-Klassifikation (HR, 1.34; p = 0,02) und der HPV-Status (HR, 0.33; p = 0,001) waren laut einer multivariaten Analyse signifikant mit einem lokoregionären Rezidiv assoziiert.
  • Das Geschlecht (HR: 2,49; p = 0,01), Rauchen (HR: 1,60; p = 0,002), die Bewertung des Allgemeinzustands (HR: 2,26; p = 0,004), das Stadium nach UICC8 (HR: 0,59; p = 0,02), die T-Klassifikation (HR: 1,52; p = 0,02), N-Klassifikation (HR: 2,37; p = 0,001) und der HPV-Status (HR: 0,44; p = 0,02) waren laut multivariater Analyse signifikant mit Fernmetastasen assoziiert.
  • Fernmetastasen traten häufiger in den Lungen auf (69,2 %).

Studiendesign

  • 1.244 Patienten mit OPSCC aus der östlichen Region von Dänemark, die mit kurativer Absicht behandelt worden waren, wurden hinsichtlich der Rezidivraten und damit verbundenen Faktoren, unter anderem dem HPV-Status, analysiert.
  • Finanzierung: Candys Foundation und Kraeftfonden (The Cancer Foundation).

Einschränkungen

  • Retrospektives Studiendesign.