CRC-Mortalität sinkt bei Lateinamerikanern nur langsam

  • Oncotarget

  • aus Kelli Whitlock Burton
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Mortalitätsraten durch kolorektales Karzinom (CRC) sinken bei Patienten lateinamerikanischer Abstammung viel langsamer als bei weißen Patienten ohne lateinamerikanische Herkunft (NHW).

Warum das wichtig ist

  • Studie deutet darauf hin, dass lateinamerikanische Patienten seltener zur Früherkennungsuntersuchung gehen und häufiger mit einer Erkrankung im Spätstadium diagnostiziert werden.

Studiendesign

  • CRC-Sterberaten aus der SEER(Surveillance, Epidemiology, and End Results)-Datenbank.
  • Finanzierung: National Cancer Institute.

Wesentliche Ergebnisse

  • Von 48.316 CRC-Todesfällen gesamt fielen 5.547 auf lateinamerikanische Patienten.
  • Zwischen 2000 und 2011 sank die CRC-Mortalitätsrate bei NHW um 15,1 %, bei lateinamerikanischen Patienten aber nur um 5,9 %.
  • 2000–2011 stieg die Mortalitätsrate aufgrund lokalisierter Erkrankung bei Lateinamerikanern um 3,3 %, sank aber bei NHW um 10,9 %.
  • Die Sterblichkeit aufgrund einer regionären Erkrankung sank bei NHW um 20,1 %, bei Lateinamerikanern aber nur um 6,6 %.  

Einschränkungen

  • Keine Daten zu Details der Behandlung.