CRC: Bei 40- bis 49-Jährigen Trend zu Diagnose in späterem Stadium

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Erkenntnis

  • In den USA steigt seit 1995 die Inzidenz des kolorektalen Karzinoms (CRC), wobei es bei Erwachsenen im Alter von 40 bis 49 Jahren einen Trend zu einem späteren Diagnosestadium gibt.

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse deuten auf einen echten Anstieg des Risikos, nicht auf einen Anstieg der frühzeitigen Erkennung, hin, da sich das Frühstadium bei Diagnose nicht erhöht hat.

Studiendesign

  • Analyse von Daten aus der „Surveillance, Epidemiology, and End Results“-Datenbank, 1975–2015.
  • Finanzierung: NIH.

Wesentliche Ergebnisse

  • Von 1975 bis 2015 wurden 29.532 CRC-Fälle bei 40–49-Jährigen diagnostiziert.
  • Die Gesamtinzidenz sank von 1975 bis 1995 und stieg dann seit 1995 an (keine Daten angegeben).
  • Von 1995 bis 2015 zeigte das fernmetastasierte Stadium bei Diagnose einen höheren relativen Anstieg als andere Stadien:
    • Die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung (AAPC) für das fernmetastasierte Stadium: 2,9 (95 %-KI: 2,4–3,4).
    • AAPC für das lokalisierte Stadium: 1,4 (95 %-KI: 1,0–1,7).
    • AAPC für regionale Erkrankung: 1,3 (95 %-KI: 0,7–1,9).
  • Von 1995 bis 2015 stieg der Anteil des fernmetastasierten Stadiums bei Diagnose, während andere Stadien gleich blieben oder abnahmen:
    • Fernmetastasiertes Stadium: 21,7 %–26,6 % (p < 0,001).
    • Lokalisierte Erkrankung: 33,7 %–33,8 % (p = 0,90).
    • Regionale Erkrankung: 39,0 % bis 35,6 % (p = 0,001).
    • Fälle ohne Stadieneinteilung: 5,5 % bis 4,0 % (p = 0,002).

Einschränkungen

  • Abhängigkeit von historischen Daten zur Stadienbestimmung.