COVID-19: Long-COVID-Symptome bei bis zu 8 % der Kinder und jungen Menschen
- Behnood SA & al.
- J Infect
- Univadis
- Clinical Summary
Erkenntnis
- Persistierende Symptome treten bei 2–8 % der Kinder und jungen Menschen im Alter von ≤ 19 Jahren (K+J) nach einer akuten COVID-19-Erkrankung auf.
- 5–14 % können für ≥ 4 Wochen unter mehreren persistierenden Symptomen leiden.
Warum das wichtig ist
- Patienten mit persistierender Anosmie, persistierenden Kopfschmerzen, kognitiven Störungen und Halsschmerzen/gereizten Augen sollten engmaschig überwacht werden.
Wesentliche Ergebnisse
- 22 Studien, 12 Länder, 23.141 K+J, mediane Nachbeobachtung: 125 Tage (Interquartilbereich: 99–231 Tage)
- Metaanalyse zur Bestimmung gepoolter Schätzungen der vorliegenden Symptome bei Fällen vs. Kontrollen (5 Studien): kognitive Störungen: Risikodifferenz (RD): 0,03 (95 %-KI: 0,01–0,04), Kopfschmerzen: RD: 0,05 (95 %-KI: 0,01–0,08)
- 3 Studien: Anosmie: RD: 0,08 (95 %-KI: 0,02–0,15), Halsschmerzen: RD: 0,02 (95 %-KI: 0,01–0,03), gereizte Augen: RD: 0,02 (95 %-KI: 0,01–0,03)
- Persistierende Long-COVID-Symptome, darunter Müdigkeit: bei 47 % (15 Studien, n = 4.817), Dyspnoe: bei 43 % (8 Studien, n = 3.882), Kopfschmerzen: bei 35 % (13 Studien, n = 4.795), Myalgie: bei 25 % (10 Studien, n = 4.665), kognitive Störungen: bei 26 % (10 Studien, n = 4.264), Bauchschmerzen: bei 25 % (10 Studien, n = 4.762), Anosmie: 18 % (9, n = 3.986)
- Risikofaktoren bei K+J: Alter: 6–11 Jahre: OR: 2,74 (95 %-KI: 1,37–5,75), 12–18 Jahre: OR: 2,68 (95 %-KI: 1,41–5,4), Vorgeschichte mit allergischen Erkrankungen: OR: 1,67 (95 %-KI: 1,04–2,67)
Studiendesign
- Systematischer Meta-Review zur Schätzung der Prävalenz von nach einer SARS-CoV-2-Infektion persistierenden Symptomen im Vergleich zu nicht infizierten Kontrollteilnehmern und zur Identifizierung potenzieller Risikofaktoren für ein Long-COVID-Syndrom bei K+J
- Finanzierung: Keine
Einschränkungen
- Fehlende Daten
- Zuordnungsverzerrung
- Verallgemeinerbarkeit begrenzt
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