COVID-19 im Kindesalter: Säuglinge tragen höchstes Risiko für schwere Erkrankung

  • Dong Y & et al
  • Pediatrics
  • 17.03.2020

  • von Liz Scherer
  • Clinical Essentials
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Obwohl Kinder jeden Alters COVID-19 entwickeln können, sind Säuglinge besonders anfällig für eine schwere Erkrankung, wie auch Kinder mit komorbiden respiratorischen oder die Immunabwehr schwächenden Erkrankungen.
  • Begleitartikel stellt die „große Rolle“ von Kindern in der gemeindebasierten Übertragung dar.

Warum das wichtig ist

  • WHO bietet technische Leitlinie für häusliche Betreuung.
  • Ärzte sollten sicherstellen, dass Eltern/Betreuer bezüglich der Isolation von Kindern mit leichten Symptomen vom Rest des Haushalts beraten werden. 

Wesentliche Ergebnisse

  • 2.143 Kinder.
    • Medianes Alter: 7 Jahre (Interquartilbereich: 2–13 Jahre).
    • 56,6 % (1.213) Jungen.
  • 34,1 % (731) mit per Labor bestätigter COVID-19; 65,9 % (1.412) mit vermuteter Erkrankung. 
    • 4,4 % (94) asymptomatisch.
    • 50,9 % (1.091) leicht.
    • 38,8 % (831) mittelgradige Schwere.
  • Schwere, kritische Fallraten nach Altersgruppe:
    • 1–5 Jahre: 7,3 %. 
    • 6–10 Jahre: 4,2 %.
    • 11–15 Jahre: 4,1 %. 
    • ≥ 16 Jahre: 3,0 %.
  • Mediane Zeit vom Auftreten der Erkrankung bis zur Diagnose: 2 Tage (Bereich: 0–42 Tage). 
    • Die meisten Fälle wurden 1 Woche nach Krankheitsausbruch diagnostiziert.
  • Die meisten pädiatrischen Fälle in China konzentrierten sich auf die Bereiche der Provinz Hubei und umliegende Gebiete.

Studiendesign

  • Landesweite Kohorte zur Bewertung der Epidemiologie und Übertragungsmuster von pädiatrischen Patienten mit vom 16. Januar bis 8. Februar 2020 an das Chinese Center for Disease Control and Prevention gemeldeter COVID-19.
  • Finanzierung: Science and Technology Commission of Shanghai Municipality.

Einschränkungen

  • Zeitliche Daten zu klinischen Merkmalen fehlen.
  • Einige Störfaktoren fehlen (z. B. Expositionsanamnese und damit in Zusammenhang stehender Inkubationszeitraum).
  • Laufende Fälle.