CLL/SLL, r./r. MCL: Ibrutinib demonstriert robustes Sicherheitsprofil

  • O'Brien S & al.
  • Clin Lymphoma Myeloma Leuk
  • 28.06.2018

  • von David Reilly
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Trotz der Notwendigkeit einer laufenden Dosisgabe demonstrierte Ibrutinib bei Patienten mit chronischer lymphozytischer Leukämie (CLL)/kleinzelliger lymphozytischer Leukämie (SLL) oder rezidiviertem/refraktärem Mantelzelllymphom (r./r. MCL) im Vergleich zu anderen Therapien ein günstiges Sicherheitsprofil.

Warum das wichtig ist

  • Im Gegensatz zur Chemotherapie, die nur in festen Zyklen verabreicht wird, muss Ibrutinib bis zur Krankheitsprogression oder untragbaren Toxizität gegeben werden.

Studiendesign

  • Analyse der Sicherheitsergebnisse von 4 klinischen Studien mit Ibrutinib bei Patienten mit CLL/SLL oder r./r. MCL.
  • 756 Patienten erhielten Ibrutinib, 749 Vergleichspräparate.
  • Finanzierung: Pharmacyclics LLC, an AbbVie Company und Janssen Research & Development.

Wesentliche Ergebnisse

  • Längere Behandlungsdauer mit Ibrutinib-Therapie: median 13,3 Monate vs. median 5,8 Monate mit Vergleichspräparaten.
  • Nach Bereinigung um die Behandlungsdauer waren die einzigen häufigen unerwünschten Ereignisse (UEs) von Grad 3/4 mit Ibrutinib Diarrhö, VHF und Hypertonie. Die Prävalenz von UEs von Grad 3/4 war in den Monaten 0–3 am höchsten und sank über die Zeit.
  • 7 % der Ibrutinib-Patienten reduzierten die Dosis aufgrund von UEs vs. 14 % der Patienten unter dem Vergleichspräparat.
  • 12 % der Ibrutinib-Patienten brachen die Therapie aufgrund von UEs ab vs. 16 % der Patienten unter dem Vergleichspräparat.

Einschränkungen

  • Daten durch Aggregation von Patiententypen, Krankheitsstadien und Behandlungsschemata nur begrenzt anwendbar.