CLL: Ibrutinib als Monotherapie in der Erstlinie ist kostengünstiger als Chemoimmuntherapie

  • Emond B & al.
  • Clin Lymphoma Myeloma Leuk
  • 26.08.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) ist Ibrutinib als Monotherapie in der Erstlinie mit geringeren Gesamtkosten als eine Chemoimmuntherapie (CIT) und einem geringeren Verbrauch an medizinischen Ressourcen verbunden.

Warum das wichtig ist

  • Ibrutinib ist von der FDA für die Erstlinien-Behandlung von CLL zugelassen, unabhängig vom TP53-Mutationsstatus.

Studiendesign

  • Kostenvergleich der Monotherapie mit Ibrutinib in der Erstlinie (n=322) und CIT (n=839) bei der Behandlung der CLL.
  • Datenquelle: Optum Clinformatics Extended DataMart De-Identified-Datenbanken.
  • Finanzierung: Janssen Scientific Affairs, LLC.

Wesentliche Ergebnisse

  • Geringere Wahrscheinlichkeit für eine weitere Therapie mit Ibrutinib vs. CIT (HR 0,54; 95% KI 0,33-0,90; p=0,0163).
  • Weniger Tage pro Monat mit Visiten ambulanter Patienten unter Ibrutinib vs. CIT (Quotenverhältnis 0,75; 95% KI 0,60-0,94; p=0,0200).
  • Erstlinientherapie (gesamt):
    • 3766$ (95% KI -5015$ bis -1947$; p
    • 6849$ (95% KI 6245$-7593$; p
    • 10.615$ (95% KI -12.022$ bis -8917$; p
  • Erstlinientherapie (in den ersten 6 Monaten):
    • 8365$ (95% KI -9975$ bis -6464$; p
  • Einschränkungen

    • Retrospektive Daten.