CLL: Ibrutinib als 1L bei Patienten, die für RESONATE-2 nicht infrage kommen

  • Mato AR & al.
  • Am J Hematol
  • 21.08.2018

  • von David Reilly
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit chronischer lymphozytischer Leukämie (CLL) aus der Alltagspraxis, die mit Ibrutinib als Erstlinientherapie (1L) behandelt werden:
    • beginnen ältere Patienten häufiger mit einer reduzierten Dosis, die mit einem ungünstigeren progressionsfreien Überleben (PFS) assoziiert ist.
    • hatten Patienten mit Chromosom-17p-Deletion (del[17p13]) unterlegenere Überlebensergebnisse.

Warum das wichtig ist

  • In die Studie RESONATE-2 waren 1L-Patienten mit CLL ohne delC17p13) im Alter von ≥ 65 Jahren aufgenommen worden.

Studiendesign

  • Studie zur Untersuchung der Ergebnisse mit Ibrutinib als 1L bei 391 Patienten mit CLL, die für RESONATE-2 nicht infrage kamen.
  • 41 % der Patienten waren
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 71 % PFS nach 12 Monaten bei Patienten, die mit einer reduzierten Dosis anfingen (medianes Alter: 76 [Spanne: 47–96] Jahre) vs. 93 % bei Patienten mit Standarddosis (medianes Alter: 67 [Spanne: 36–96] Jahre): HR = 3,3; 95 %-KI: 1,5–7,0; p = 0,003.
  • Die meisten unerwünschten Ereignisse waren Arthralgie (21,2 %), Ermüdung (18,7 %) und Ausschlag (17,9 %).
  • In der Kohorte insgesamt nach 1 Jahr:
    • 92 % PFS.
    • 95 % OS.
  • Bei Patienten mit del(17p13) vs. Patienten ohne del(17p13) nach 1 Jahr:
    • 87 % PFS. HR = 1,9; p = 0,04.
    • 89 % OS. HR = 3,9; p = 0,001.

Einschränkungen

  • Retrospektive Daten.