Chikungunya-Fallserie mit Reisen in Spanien verknüpft


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Behörden in Island meldeten eine Serie mit vier Chikungunya-Krankheitsfällen in Verbindung mit Reisen nach Alicante, Spanien im letzten Monat. 

Die vier betroffenen Patienten waren von 17. bis 31. Mai in Spanien vereist gewesen. Eine Person ist in Norwegen ansässig, die anderen leben in Island. 

Die drei Personen aus Island wiesen in den letzten Wochen Ausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen und Schmerzen in den Augenhöhlen auf. Ein Test mit Reverse-Transkription-PCR fiel positiv aus, Serologietests auf IgM und IgG waren hingegen negativ. In der Zwischenzeit waren am 7. Juni 2019 auch bei der Person aus Norwegen Symptome aufgetreten, laut Bericht Fieber und Gelenkschmerzen. In diesem Fall war ein Test mit Reverse-Transkriptase-PCR negativ, aber ein serologischer Test ergab IgM-positive und IgG-negative Ergebnisse. Es werden nun zusätzliche Tests durchgeführt, um die Laborbefunde zu klären und die Diagnose zu bestätigen. 

Dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (European Centre for Disease Prevention and Control, ECDC) zufolge wurden bisher keine Erkrankungsfälle in der spanischen Bevölkerung festgestellt. Laut ECDC haben die Gesundheitsbehörden in Spanien nun epidemiologische Untersuchungen eingeleitet und öffentliche Gesundheitsmaßnahmen implementiert. 

In der Zwischenzeit überwacht das ECDC eigenen Angaben zufolge die Situation mithilfe der Auswertung epidemiologischer Daten und bereitet derzeit eine schnelle Risikobewertung vor.