Chemotherapie erhöht Nutzen von Pembrolizumab bei nichtkleinzelligem Lungenkarzinom mit hoher Expression des programmierten Zelltodliganden 1

  • Zhou Y & al.
  • J Immunother Cancer
  • 03.05.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Eine Chemotherapie zusätzlich zu Pembrolizumab in der Erstlinie sorgte bei Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) und Tumor Proportion Score (TPS) des programmierten Zelltodliganden 1 (PD-L1) von ≥ 50 % für eine bessere Rate des objektiven Ansprechens (ORR) und progressionsfreien Überlebens (PFS) als Pembrolizumab allein.

Warum das wichtig ist

  • Eine Pembrolizumab-Monotherapie ist die bevorzugte Behandlung bei NSCLC mit einem PD-L1-TPS von ≥ 50 %. Über den Nutzen einer zusätzlichen Chemotherapie liegen noch zu wenige Daten vor.

Studiendesign

  • Metaanalyse von 5 randomisierten, kontrollierten Studien (RCT) mit 1.289 Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit einem PD-L1-TPS von ≥ 50 %.
  • Finanzierung: National Key R&D Program of China; andere Sponsoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • Pembrolizumab + Chemotherapie sorgte in einem Direktvergleich für eine bessere ORR (relatives Risiko [RR]: 2,16; p 
  • Eine Pembrolizumab-Monotherapie bot in einer Direktvergleichsanalyse eine bessere ORR (RR: 1.33; p = 0,002) und ein besseres OS (HR: 0.67; p 
  • Im indirekten Vergleich wies Pembrolizumab + Chemotherapie eine bessere ORR (RR: 1,62; p = 0,003) und ein besseres PFS (HR: 0,55; p = 0,037) auf als eine Pembrolizumab-Monotherapie.

Einschränkungen

  • Keine Daten zu den Direktvergleichen.