BZgA gibt Broschüre für Praxen heraus


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Berlin (pag) - Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet eine Broschüre zu auffälligen Befunden in der Pränataldiagnostik (PND) an. Sie dient Medizinern als Handreichung zur Beratung und Aufklärung von möglicherweise betroffenen Schwangeren, teilt die BZgA mit.

Die Broschüre trägt den Titel „Besondere Umstände – Informationen nach einem auffälligen pränataldiagnostischen Befund“. Sie soll Unterstützung bei der nach §1a Schwangerschaftskonfliktgesetz vorgeschriebenen Beratung von Schwangeren geben. 

Die Broschüre wurde mit Beratung von 18 Fachgesellschaften aus den Bereichen Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Wohlfahrts- und Behindertenverbänden überarbeitet und soll konkrete Hilfe bei den unterschiedlichen Beratungsmomenten, die bei der PND auftreten können, geben. „Von den ersten Gedanken nach einem pathologischen Befund, über Hilfestellung und Orientierung bis zu Unterstützungsansprüchen und -möglichkeiten finden Betroffene Rat und Wegweisung“, heißt es von Seiten der Bundeszentrale. Zudem informiere die Publikation über den Rechtsanspruch auf psychosoziale Beratung und liefere Kontaktadressen von Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen sowie Behindertenverbänden und Verbänden von Eltern behinderter Kinder. 

Drei Formblätter zur Gesprächsdokumentation sollen Gynäkologen zudem im Gespräch mit der Schwangeren in der Beratungssituation unterstützen und bei der Anwendung gesetzlicher Vorgaben Sicherheit bieten.