Brustkrebsdiagnose laut brasilianischer Studie mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel verknüpft

  • Machado MRM & al.
  • Menopause
  • 17.09.2018

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Postmenopausale Frauen, die kürzlich mit Brustkrebs (BC) diagnostiziert worden waren, haben mit 52 % höherer Wahrscheinlichkeit niedrigere Vitamin-D-Konzentrationen als Frauen ohne BC-Diagnose.

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse untermauern die wachsende Evidenz über einen Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin-D-Spiegel und der Entstehung von BC.
  • Der Mechanismus könnte mit der Hemmung mammärer Zellproliferation durch Vitamin D zusammenhängen.
  • Eine Vitamin-D-Ergänzung sollte bei Frauen mit Vitamin D-Mangel in Erwägung gezogen werden.

Studiendesign

  • Querschnittsstudie mit Fall-Kontrolle von 209 postmenopausalen Frauen, die kürzlich mit BC diagnostiziert worden waren (10–20 Tage) und vor der Behandlung mit 418 nach Alter und Zeit seit der Menopause abgestimmten Kontrollpatientinnen ohne BC verglichen wurden.
  • Die 25-Hydroxyvitamin-D-Konzentration im Serum wurde einmal gemessen und als normal (≥ 30 ng/ml), unzureichend (20–29 ng/ml) oder mangelhaft (
  • Finanzierung: nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Patientinnen mit BC (vs. Kontrollpatientinnen) wiesen höhere Raten von unzureichenden (55,6 % vs. 49,3 %; p = 0,039) und mangelhaften (26,2 % vs. 20,3 %; p = 0,018) Vitamin-D-Spiegeln auf.
  • Patientinnen mit BC (vs. Kontrollpatientinnen) hatten einen höheren BMI (≥ 30 kg/m2; 57,4 % vs. 40,2 %; p 
  • Patientinnen mit BC trugen nach Bereinigung um BMI, Alter und Zeit seit Menopause ein höheres Risiko für niedrige Vitamin-D-Konzentrationen (adjustiertes OR: 1,52; p = 0,029).

Einschränkungen

  • Querschnittsstudie mit Fall-Kontroll-Design.
  • Die Vitamin-D-Konzentrationen wurden nur einmal gemessen.