Brustkrebs: Dosissenkung bei adjuvanter Behandlung mit 5-Fluorouracil/Epirubicin/Cyclophosphamid und anschließend Docetaxel (FEC-D) mit schlechterem Überleben verknüpft

  • Veitch Z & al.
  • J Natl Compr Canc Netw
  • 01.08.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine kumulative Gesamtdosis (TCD) von Chemotherapie der dritten Generation auf Anthracyclin/Taxan-Basis verringert die Überlebenschancen von Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium im Vergleich zu Dosen von ≥ 85 Prozent um etwa 50 Prozent.
  • Frühe Dosissenkungen sind größtenteils für diese Wirkung verantwortlich.

Warum das wichtig ist

  • Dies ist die erste Studie, in der die Auswirkung von Dosissenkungen bei einer Chemotherapie der dritten Generation auf das Überleben bestimmt wird.
  • Ein ähnlicher Zusammenhang wurde zuvor mit adjuvanten Chemotherapien der ersten und zweiten Generation festgestellt.

Studiendesign

  • Retrospektive Kohorte mit 1302 kanadischen Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium (HR-positiv/negativ, HER2-negativ).
  • Die TCD einer adjuvanten Behandlung mit 5-Fluorouracil/Epirubicin/Cyclophosphamid und anschließend Docetaxel (FEC-D) wurde für 6 Zyklen berechnet.
  • Frühe Dosissenkungen (FEC ± D) wurden mit späteren (nur D) verglichen.
  • Finanzierung: Keine Angaben.

Wesentliche Ergebnisse

  • Nur 16 Prozent der Kohorte hatten eine TCD von
  • In der multivariaten Analyse wurde eine TCD von
  • Frühe kumulative Dosissenkungen (FEC ± D zu
  • Späte kumulative Dosissenkungen (FEC ± D zu 100 % in Zyklen 1–3, D zu

Einschränkungen

  • Beobachtungsstudie.