Blasenkrebs: FDA erteilt Zulassung für neuartige Behandlung mit Enfortumab Vedotin-Ejfv


  • Deepa Koli
  • Oncology drug update
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Erkenntnis

  • Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat Enfortumab Vedotin-Ejfv (ein Konjugat aus einem gegen Nectin-4 gerichteten Antikörper und einem Mikrotubuli-Inhibitor) für erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem/metastatischem Urothelkarzinom zugelassen, die zuvor einen PD-1(programmierter Zelltod-Rezeptor-1)- oder PD-L1(programmierter Zelltod-Ligand 1)-Inhibitor und eine platinhaltige Chemotherapie erhalten haben.
  • Weitere Studien sind erforderlich, um den klinischen Nutzen zu bestätigen.

Warum das wichtig ist

  • Patienten, bei denen die Erstbehandlung versagt, haben nur begrenzte Optionen.
  • „Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sind strategische Mittel in der gezielten Krebstherapie“, sagte Richard Pazdur, Direktor des Oncology Center of Excellence der FDA, in einer Stellungnahme. „Diese Konjugate kombinieren die Fähigkeit monoklonaler Antikörper, spezifische Rezeptoren auf Krebszellen zu erkennen und Krebszellen einen Wirkstoff zu verabreichen.“

Wesentliche Höhepunkte

  • Die Zulassung beruht auf einer Studie mit 125 Patienten mit lokal fortgeschrittenem/metastatischem Urothelkarzinom, die zuvor mit einem PD-1- oder PD-L1-Inhibitor und einer platinbasierten Chemotherapie behandelt wurden.
  • Die Gesamtansprechrate betrug 44 % (Komplettansprechen: 12 %, teilweises Ansprechen: 32 %).
  • Die mediane Dauer des Ansprechens lag bei 7,6 Monaten.
  • Die häufigsten unerwünschten Ereignisse waren Ermüdung, periphere Neuropathie, verminderter Appetit, Ausschlag, Alopezie, Übelkeit, veränderter Geschmack, Diarrhö, trockene Augen, Pruritus und trockene Haut.

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