Bisher wurden über 12.000 Ebolaimpfungen in der Demokratischen Republik Kongo verabreicht und die Epidemie hält an

  • European Centre for Disease Prevention and Control
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  • 28.09.2018

  • von Priscilla Lynch
  • Univadis
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Über 12.000 gefährdete Personen in Gebieten der Demokratischen Republik Kongo (DRK), die von der aktuellen Ebolaepidemie betroffen sind, wurden bis jetzt laut neuesten Daten geimpft.

Gemäß einer aktualisierten Berichterstattung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) werden jedoch angesichts der Störungen der Aktivitäten zur Eindämmung der Epidemie in der letzten Zeit laufend mehr Fälle und neu betroffene Gebiete gemeldet.

Mit Stichdatum 26. September gab es 154 gemeldete (wahrscheinliche und bestätigte) Ebolafälle, darunter 101 Todesfälle, seit der Ausbruch der Epidemie in den DRK-Provinzen Nord-Kivu und Ituri bestätigt worden war (1. August).

Letzte Woche meinte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Kampf gegen die Epidemie sei an einem kritischen Punkt: „Während wesentliche Fortschritte erzielt wurden, bleibt die Situation dennoch aufgrund erhöhter Unsicherheit, Fällen von Ablehnung durch die Bevölkerung und anhaltender geografischer Verbreitung prekär.“

In den letzten Wochen behinderten Gewalt und Streiks in manchen von Ebola betroffenen Gebieten die Aktivitäten zur Eindämmung der Epidemie.

Trotzdem wurden laut Gesundheitsministerium der DRK dank einer Ringimpfungsstrategie mit Stand 26. September 12.029 Menschen mit hohem Infektionsrisiko in den betroffenen Gebieten geimpft.

An die DRK angrenzende Länder haben nun Screeningmaßnahmen eingeführt.