Bestrahlung nach Mastektomie verbessert Überlebenschancen bei dreifach negativem Brustkrebs mit T1–2 und 1–3 positiven Lymphknoten

  • Zhang J & al.
  • Oncotarget
  • 27.08.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Eine Radiotherapie nach einer Mastektomie (PMRT) verbessert das OS bei Patientinnen mit dreifach negativem Brustkrebs (TNBC) mit einer Tumorausdehnung von T1–2 und 1–3 positiven Lymphknoten (N1–3).

Warum das wichtig ist

  • PMRT ist der Versorgungsstandard für Patientinnen mit mindestens vier axillären Lymphknoten, der Einsatz bei einer Erkrankung mit N1–3 bleibt jedoch umstritten. 
  • Die Ergebnisse sind stark genug, um eine prospektive Studie zu rechtfertigen.

Studiendesign

  • Populationsbasierte retrospektive Kohorte mit 675 Patientinnen mit TNBC im Stadium T1–2, N1–3, aus der SEER(Surveillance, Epidemiology, and End Results)-Datenbank, 2010–2012.
  • 312 unterzogen sich einer PMRT und 363 nicht.
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China, Wu Jieping Medical Foundation.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mediane Verlaufskontrolle: 37 Monate.
  • Kaplan-Meier-Analyse: PMRT verbesserte das Gesamtüberleben (OS) (p = 0,033), nicht aber das brustkrebsspezifische Überleben (BCSS; p = 0,063).
  • Multivariates proportionales Hazard-Modell nach Cox: PMRT verbesserte OS (HR: 0,661; p = 0,025) und BCSS (HR: 0,664; p = 0,039).
  • Es wurden keine signifikanten Unterschiede im OS oder BCSS zwischen den beiden Analysen festgestellt, wenn sie nach Anzahl positiver Lymphknoten stratifiziert wurden.

Einschränkungen

  • Retrospektive Beobachtungsstudie.
  • Keine Daten zu lokoregionären Rezidiven.