Besseres OS mit Laparoskopie bei GIST im Stadium I–II

  • Inaba CS & al.
  • Surg Endosc
  • 31.08.2018

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Ein laparoskopischer Eingriff war bei Patienten mit Tumor des Gastrointestinalstromas (GIST) in den Stadien I und II, nicht aber im Stadium III mit einem besseren Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zu einer offenen Resektion assoziiert.
  • Kein signifikanter Unterschied bestand zwischen den operativen Ansätzen in der 90-Tage-Mortalität, bei negativen Resektionsrändern oder der 30-Tage-Wiedereinweisung.

Warum das wichtig ist

  • Die Prävalenz von GIST steigt, gegenwärtig mit einer jährigen Inzidenz von 0,78 pro 100.000 Menschen.

Studiendesign

  • Daten aus der National Cancer Database zu 5.096 Patienten mit GIST im Stadium I–III, die sich einem laparoskopischen Eingriff (n = 1.895) oder einer offenen Resektion (n = 3.201) unterzogen hatten.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Nach multivariabler Bereinigung war in keinem Stadium ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den operativen Ansätzen in der adjustierten 90-Tage-Mortalität (aORs: Stadium I: 0,59 [p = 0,38]; Stadium II: 0,82 [p = 0,99]; Stadium III: 0,82 [p = 0,99]), bei negativen Resektionsrändern (aORs: Stadium I: 0,94 [p = 0,27]; Stadium II: 0,92 [p = 0,73]; Stadium III: 1,12 [p = 0,99]) oder in der 30-Tage-Wiedereinweisung zu beobachten (aORs: Stadium I: 0,65 [p = 0,20]; Stadium II: 0,58 [p = 0,55]; Stadium III: 1,18 [p = 0,99]).
  • Signifikant besseres langfristiges OS insgesamt mit laparoskopischem Eingriff vs. offener Resektion für eine Krankheit im Stadium I (p = 0,032) und Stadium II (p = 0,017), nicht aber für Stadium III (p = 0,736).
  • Ein laparoskopischer Eingriff führte zu einem besseren OS (HR: 0,80; 95 %-KI: 0,63–1,01) als ein offener Eingriff.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.