Besseres Gesamtüberleben mit PET-CT vor Diagnose eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

  • Vella M & al.
  • JAMA Netw Open
  • 01.11.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Veteranen, die sich vor der Diagnose eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) einer Positronen-Emissions-Tomographie-Computertomographie (PET-CT) unterzogen, erhielten signifikant häufiger eine dem Stadium angemessene Behandlung und hatten bessere Überlebenschancen als Patienten ohne PET-CT.

Warum das wichtig ist

  • Obwohl die Anwendung einer PET-CT zwischen 2000 und 2013 einen Anstieg zeigt, verfügt nur etwa die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen für Kriegsveteranen (VA, Veteran Affairs) über die Ausrüstung.

Studiendesign

  • 64.103 Veteranen aus dem VA-Gesundheitssystem, die zwischen 2000 und 2013 mit NSCLC diagnostiziert wurden.
  • Finanzierung: National Institutes of Health.

Wesentliche Ergebnisse

  • 80,9 % unterzogen sich einer PET-CT, 40,1 % im Jahr vor der NSCLC-Diagnose und 64,3 % in den 5 Jahren nach der Diagnose.
  • Die Anwendung der PET-CT stieg von 59,2 % der im Jahr 2000 diagnostizierten Patienten auf 93,2 % der im Jahr 2013 diagnostizierten Patienten.
  • Die vermehrte Anwendung der PET-CT war in Einrichtungen von Grad 1a signifikant höher als in Zentren von Grad 3 (82,3 % vs. 75,2 %; p 
  • Die Gesamtrate der auf dem Stadium angemessenen Behandlungen stieg während des Studienzeitraums signifikant an (von 35,4 % im Jahr 2000 auf 52,7 % im Jahr 2013; p 
  • Patienten aller Krankheitsstadien, die innerhalb von 12 Monaten vor der NSCLC-Diagnose eine PET-CT erhielten, bekamen mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit eine Stadium-angemessene Behandlung.
  • Die Durchführung einer PET-CT vor der Diagnose war mit einer signifikanten Abnahme der Gesamtmortalität (aHR: 0,78; 95 %-KI: 0,77–0,79) und der NSCLC-spezifischen Mortalität (aHR: 0,78; 95 %-KI: 0,76–0,80) assoziiert.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.