Berlin als Modellstadt für digitale Gesundheit

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Potsdam/Berlin (pag) – Die Hauptstadt und ihr Umland sollen nach Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Modellregion für die Digitalisierung im Gesundheitswesen werden. Ab 2020 werden hier ausgewählte digitale Anwendungen wie Gesundheits-Apps vor der bundesweiten Einführung erprobt, sagt er auf der Kabinettsklausur in Potsdam. Mit den Vorbereitungen soll 2019 begonnen werden.

 

„Deutschland kann Innovationstreiber in digitaler Gesundheit werden. Wir müssen uns nur trauen“, sagt Spahn dem „Tagesspiegel“. Das Modellprojekt trägt den Titel „Zukunftsregion digitale Gesundheit“ und soll laut Plan des Ministers von einer zentralen Koordinierungsstelle im Bundesgesundheitsministerium durchgeführt und von einem „Expertenbeirat“ fachlich begleitet werden. Ärzten werde danach bei der Erprobung digitaler Anwendungen, die zur Versorgung ihrer Patienten dienen, finanziell unter die Arme gegriffen, bevor die Apps und Co. bundesweit eine Zulassung bekommen. 20 Millionen Euro sollen dafür bis Ende 2022 laut der Zeitung im Haushalt zur Verfügung stehen.

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) unterstützt das Vorhaben. Eine von ihm eingesetzte Expertenkommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ soll 2019 Empfehlungen vorlegen, wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen gestärkt werden kann.