Bei knotenpositivem intrahepatischen Cholangiokarzinom aggressiv sein

  • HPB

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Nach einer Chemotherapie und Operation zeigte sich kein Unterschied hinsichtlich des Überlebens zwischen Patienten mit klinisch lymphknotenpositivem (CLNP) und pathologisch nachgewiesenem lymphknotenpositiven (PLNP) intrahepatischem Cholangiokarzinom.

Warum das wichtig ist

  • Lymphknotenmetastasen sollten keine Kontraindikation für eine Resektion darstellen.

Studiendesign

  • Retrospektive Analyse von Datensätzen aus der National Cancer Database (n = 1.023).
  • Finanzierung: NIH.

Wesentliche Ergebnisse

  • 23 % der Patienten hatten sich einer Resektion unterzogen. 15 % hatten sich einer Resektion mit Chemotherapie unterzogen. 67 % der Chemotherapien wurden im adjuvanten, 33 % im neoadjuvanten Setting durchgeführt. Es machte keinen Unterschied im Gesamtüberleben (OS), wann die Chemotherapie verabreicht wurde.
  • Das mediane Überleben betrug 13,6 Monate.
  • Es zeigte sich kein Unterschied im Überleben zwischen reiner Resektion (12,5 Monate) und reiner Chemotherapie (11,9 Monate; p = 0,226).
  • Eine Kombination aus Resektion und Chemotherapie war mit einem längeren Überleben assoziiert (Median: 22,5 Monate; p 
  • Laut multivariater Analyse verbesserte eine Kombination aus Resektion und Chemotherapie das Überleben (HR: 0,53; p 
  • Es zeigten sich keine Unterschiede im Überleben zwischen CLNP- (22,5 Monate) und PLNP-Status (19,3 Monate; p = 0,995) für Patienten, die eine Chemotherapie und Resektion erhalten hatten.

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse.