Behörden verschärfen Untersuchung von mit „Dampfen“ zusammenhängender Lungenkrankheit


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben ihr Zentrum für Notfalleinsätze (Emergency Operations Center, EOC) auf den Plan gerufen, um die Maßnahmen in Bezug auf die aktuelle Untersuchung von Fällen von Lungenschädigung, die mit dem Konsum von E-Zigaretten-Produkten in Verbindung stehen, zu intensivieren. 

Das EOC vereint Teams von hoch qualifizierten Spezialisten und modernste Technologie, um dabei zu helfen, die Bekämpfung von Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit zu fördern. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat es sich gegen Bedrohungen wie Hurrikane, durch Lebensmittel übertragene Krankheitsausbrüche, Ebola- und das Zika-Virus eingesetzt.

Die CDC sagen, ihr Einbezug des EOC werde es der Agentur ermöglichen, verstärkte operative Unterstützung für die Bekämpfung bereitzustellen, um den sich durch den Ausbruch ergebenden Herausforderungen die Stirn zu bieten. 

Dabei zeigen neueste Daten, dass 380 bestätigte und wahrscheinliche Fälle von Lungenkrankheit, die mit dem Konsum von E-Zigaretten-Produkten oder dem „Dampfen“ in Verbindung stehen, in den USA gemeldet wurden. Zu Wochenbeginn bestätigten die Behörden, dass ein Mann in Kalifornien die siebte Person war, die infolge der mit dem „Dampfen“ zusammenhängenden Erkrankung gestorben war. 

Obwohl alle Betroffenen vom Konsum von E-Zigaretten-Produkten berichtet hatten, wurde keine in allen Fällen übereinstimmende E-Zigarette oder ein Produkt zum „Dampfen“ ermittelt, noch wurde irgendein Produkt oder eine Substanz eindeutig mit der Lungenkrankheit bei den Patienten in Verbindung gebracht, wie die CDC bekanntgaben.