Behörden untersuchen rätselhafte Lungenerkrankung bei Rauchern von E-Zigaretten


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Behörden in den Vereinigten Staaten untersuchen derzeit etwa 150 Fälle mit schwerer Lungenerkrankung, die ihrer Meinung nach mit dem Rauchen von E-Zigaretten bzw. „Vaping“ in Verbindung stehen könnten. 

Zwischen dem 28. Juni und 20. August wurden von 15 Staaten mindestens 149 mögliche Fälle von schwerem Lungenleiden im Zusammenhang mit dem Rauchen von E-Zigarettenprodukten hauptsächlich bei Jugendlichen und jungen Menschen berichtet.

Laut dem Zentrum für die Kontrolle und die Prävention von für Krankheiten (CDC) hatten die Patienten vor der Krankenhauseinweisung in vielen Fällen von einem allmählichen Beginn der Symptome berichtet, darunter Atmungsbeschwerden, Kurzatmigkeit und/oder Schmerzen im Brustkorb. Einige Betroffene berichteten zusätzlich von leichten bis mittelschweren gastrointestinalen Beschwerden und Ermüdung. 

In einer Stellungnahme meinte das CDC, die verfügbare Evidenz deute nicht darauf hin, dass eine Infektion die Hauptursache der Erkrankung sei. Obwohl noch keine Ursache festgestellt wurde, waren in allen berichteten Fällen E-Zigarettenprodukte geraucht worden (engl. „Vaping“). 

Außerdem hätten die Patienten in vielen Fällen die kürzliche Anwendung von Tetrahydrocannabinol-haltigen Produkten bestätigt; jedoch wurde kein in allen Fällen konsumiertes spezielles Produkt ausfindig gemacht, noch wurde ein bestimmtes Produkt eindeutig mit den Erkrankungen in Verbindung gebracht. 

„Auch wenn die Fälle sich ähneln, ist es nicht klar, ob ihnen eine gemeinsame Ursache zugrunde liegt oder ob es sich dabei um unterschiedliche Erkrankungen mit ähnlichem Symptombild handelt“, so das CDC.