BCC: kanadische Metaanalyse liefert Einsicht in beste Behandlungsoptionen

  • Ann Intern Med

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse spricht dafür, dass sowohl ein operativer Eingriff als auch eine externe Strahlentherapie wirksame Methoden zur Behandlung von primärem Basalzellkarzinom (BCC) sind, obgleich ihre relative Wirksamkeit im Vergleich zu anderen Therapien nicht klar ist.

Warum das wichtig ist

  • Mit dieser Metaanalyse soll die Frage der relativen Wirksamkeit ohne Direktvergleichsstudien adressiert werden.

Wesentliche Ergebnisse

  • Exzision, operativer Eingriff nach Mohs, Kürettage/Diathermie und externe Strahlentherapie waren mit ähnlichen Rezidivraten assoziiert (3,3 %, 3,8 %, 5,9 % bzw. 3,2 %).
  • Kryotherapie, Kürettage/Kryotherapie, 5-Fluorouracil, Imiquimod, photodynamische Therapie (PDT) mit Methyl-Aminolävulinsäure und PDT mit Aminolävulinsäure waren mit hohen Rezidivraten assoziiert (21,0 %, 17,1 %, 24,7 %, 14,1 %, 17,8 % bzw. 16,9 %).
  • Eine operative Exzision ohne intraoperative Beurteilung des Resektionsrands war mit den niedrigsten geschätzten Raten einer fehlenden histologischen Clearance assoziiert (1,7 %).
  • Der Prozentsatz an Patienten, die das Ergebnis als gut oder besser bewerteten, lag bei 93,8 % für eine PDT mit Methyl-Aminolävulinsäure, bei 95,8 % für eine PDT mit Aminolävulinsäure, bei 77,8 % für eine Exzision, bei 51,1 % für eine Kryotherapie und bei 20,0 % für eine PDT in Kombination mit einer Laserpräparation der Läsion.

Studiendesign

  • Daten von 40 randomisierten Studien und 5 nichtrandomisierten Studien zu BCC wurden zum Vergleich von 18 Interventionen in 9 Kategorien herangezogen. 
  • Finanzierung: Agency for Healthcare Research and Quality.

Einschränkungen

  • Begrenzte Daten zur Lebensqualität und Mortalität.