BCa: Linksseitige RT und hohe Dosis Doxorubicin erhöhen CV-Risiko mit einer sRCT

  • Kim DY & al.
  • J Cardiol
  • 28.02.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Patientinnen mit Brustkrebs (BCa), die sich einer simultanen Radiochemotherapie (sRCT) unterziehen, tragen laut einer 10-jährigen retrospektiven Kohortenstudie ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre (CV) Ereignisse.
  • Das CV-Risiko erhöht sich noch mehr mit einer linksseitigen Radiotherapie (RT), die höhere Strahlendosen auf das Herz abgibt, und einer kumulativen Doxorubicin-Dosis von ≥ 250 mg/m2.

Warum das wichtig ist

  • Patientinnen mit BCa, die auf der linken Seite bestrahlt werden und höhere Doxorubicin-Dosen erhalten, sollten auf die Entstehung einer Hypertonie hin überwacht werden.

Studiendesign

  • Retrospektive Kohorte von 660 konsekutiven Patientinnen mit BCa im Alter von > 50 Jahren, die im Zeitraum vom November 2005 bis September 2015 in 4 Zentren behandelt worden waren.
  • Das primäre Ergebnis war die Inzidenz von CV-Ereignissen, einschließlich CV-bedingter Mortalität, Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall.
  • Finanzierung: Korean Ministry of Science, ICT & Future Planning; Hallym University Research Fund.

Wesentliche Ergebnisse

  • 2,1 % der Patientinnen erlitten ein CV-Ereignis während einer medianen Nachbeobachtung von 47,1 (interquartile Spanne: 24,4–67,3) Monaten.
  • Eine linksseitige RT war laut einer multivariaten Analyse mit höheren CV-Ereignissen (Inzidenzrate: 1,95/100 Personenjahre) bei Patientinnen assoziiert, die eine kumulative Doxorubicin-Dosis von ≥ 250 mg/m2 (HR: 6,57; p 2 (Inzidenzrate: 0,34/100 Personenjahre; HR: 1,00; p = 0,99) erhielten, verglichen mit einer rechtsseitigen RT plus einer Doxorubicin-Dosis von 2.

Einschränkungen

  • Geringe Anzahl an CV-Ereignissen.
  • Die Ergebnisse gelten möglicherweise nicht für Patientinnen im Alter von
  • Beobachtungsstudie.