Ausgezeichnete Prognose mit Operation bei solid-pseudopapillären Neoplasien der Bauchspeicheldrüse

  • Pancreatology

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine monozentrische Analyse bescheinigt Patienten mit solid-pseudopapillären Neoplasien (SPN) der Bauchspeicheldrüse mit einer Operation eine ausgezeichnete Prognose, auch bei Vorhandensein von Lebermetastasen.

Warum das wichtig ist

  • Aufgrund der Seltenheit der Krankheit wurde der natürliche Verlauf von SPN nicht gründlich untersucht.

Studiendesign

  • Retrospektive Analyse von 243 Fällen an einem einzelnen Zentrum (2 mit synchronen Lebermetastasen).
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China, Shanghai Sailing Program, National Science Foundation for Distinguished Young Scholars of China.

Wesentliche Ergebnisse

  • 74,5 % der Patienten waren weiblich. Mittleres Alter: 35,3 Jahre.
  • Alle Patienten unterzogen sich einer chirurgischen Resektion, unter anderem einer Pankreatikoduodenektomie (Whipple: 20,6 %), einer Pylorus-erhaltenden Pankreatikoduodenektomie (4,5 %), distalen Pankreatektomie mit Splenektomie (52,3 %), Milz-erhaltenden distalen Pankreatektomie (9,1 %), zentralen Pankreatektomie (6,6 %), Enukleation des Tumors (3,7 %), totalen Pankreatektomie (1,2 %) und einer Resektion des retroperitonealen Tumors (0,4 %).
  • Im Verlauf einer medianen Verlaufskontrolle von 46 Monaten (Bereich: 10–118) erlitten 4 Patienten ein Rezidiv, zu denen die 2 Patienten mit Lebermetastasen zählten. 2 unterzogen sich einer Reoperation und 2 lehnten diese ab und verstarben an einer Tumorprogression.
  • Die Überlebensrate betrug 100 % nach 1 Jahr, 99,6 % nach 3 Jahren und 98,4 % nach 5 Jahren.

Einschränkungen

  • Monozentrische Studie.