ATS 2019—Spät einsetzendes Asthma: Weniger schwere Exazerbationen mit Dupilumab


  • Tara Haelle
  • Conference Reports
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Mit Dupilumab ließen sich schwere Exazerbationen bei Erwachsenen mit mittelgradigem bis schwerem unkontrolliertem Asthma, das erst im Alter von > 40 Jahren einsetzte, reduzieren.

Warum das wichtig ist

  • Frühere Ergebnisse wiesen eine Wirksamkeit von Dupilumab bei mittelgradigem bis schwerem unkontrolliertem Asthma nach, wobei aber keine Daten für spät einsetzendes Asthma mit dauerhafter Obstruktion der Atemwege vorlagen.

Studiendesign

  • Post-hoc-Analyse einer randomisierten kontrollierten Studie an Patienten mit mittelgradigem bis schwerem unkontrolliertem Asthma, das erst spät einsetzte (Alter: > 40 Jahre), und einer FEV1 von
  • FEV1
  • FEV1 ≥ 0,7: 200 mg Dupilumab (n = 74) oder ein Placebo (n = 38) alle zwei Wochen sowie 300 mg Dupilumab (n = 72) oder ein Placebo (n = 41) alle zwei Wochen.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mit Dupilumab reduzierte sich die auf Jahresbasis hochgerechnete Rate an schweren Exazerbationen:
    • FEV1
    • FEV1 ≥ 0,7: −55,1 % (200 mg) bzw. −50,7 % (300 mg) (p  
  • Patienten mit einer FEV1 von
  • In Bezug auf die FEV1 vor einer Bronchodilatation vom Studienbeginn bis in Woche 12 (200 mg, p = 0,01; 300 mg, p = 0,003) sowie bis in Woche 52 (200 mg, p = 0,004).
  • In Bezug auf die FEV1 nach einer Bronchodilatation bis in Woche 12 (300 mg, p = 0,003) sowie bis in Woche 52 (200 mg, p = 0,01). 
  • Keine signifikanten Verbesserungen der FEV1 bei Patienten mit einer FEV1 von ≥ 0,7.
  • Reaktionen an der Injektionsstelle waren die häufigsten unerwünschten Ereignisse.