Atemübungen reduzieren Dyspnoe bei Lungenkrebs, COPD und Asthma

  • Tan SB & al.
  • J Pain Symptom Manage
  • 23.01.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine 20-minütige bewusste Atemübung bei Patienten mit Lungenkrebs, COPD und Asthma in Kombination mit dem Versorgungsstandard reduzierte die Dyspnoe, verglichen mit dem Versorgungsstandard allein.

Warum das wichtig ist

  • Die Mehrzahl der Patienten mit Lungenkrebs, COPD und akutem Asthma geben Dyspnoe an. Sie kann den Aufenthalt im Krankenhaus verlängern und die Lebensqualität (QoL) verringern.

Studiendesign

  • Unverblindete, randomisierte, kontrollierte Parallelgruppenstudie.
  • 64 Patienten mit Lungenkrebs (50,8 %), COPD (25,4 %) oder Asthma (23,8 %) erhielten entweder den Versorgungsstandard plus einer 20-minütigen bewussten Atemübung (n=32) oder nur den Versorgungsstandard (n = 31).
  • Finanzierung: Ministry of Education Malaysia.

Wesentliche Ergebnisse

  • Eine zusätzliche bewusste Atemübung zum Versorgungsstandard verbesserte die Dyspnoe signifikant nach 5 (65,6 % vs. 12,9 %; OR: 12,9; p 
  • Nach 20 Minuten erreichte die Gruppe mit der bewussten Atemübung eine signifikant bessere Atemfrequenz (59,4 % vs. 32,4 %; OR: 3,1; p = 0,031). Die Verbesserungen in der Sauerstoffsättigung erreichten jedoch keine statistische Signifikanz (37,5 % vs. 16,1 %; OR: 3,1; p = 0,056).
  • Patienten mit Asthma erreichten mit der bewussten Atmung die größten Fortschritte in der Dyspnoe, gefolgt von Patienten mit Lungenkrebs und COPD.

Einschränkungen

  • Monozentrische Studie.