ASRM 2019 — Oozytenspenderinnen fühlten sich gut bezüglich Spenden, berichteten jedoch von Angst und Depressionen


  • Daniel M. Keller, Ph.D
  • Conference Reports
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Erkenntnis

  • Bei der Nachbeobachtung hatten Oozytenspenderinnen generell ein gutes Gefühl in Bezug auf das Spenden, berichteten jedoch auch über ein hohes Maß an Angst und Depression.

Warum das wichtig ist

  • Diese und zukünftige Studien, die umfangreicher sind und langfristige Nachbeobachtungszeiten der Spenderinnen mit einbeziehen, sind gerechtfertigt, um potenzielle Spenderinnen besser beraten zu können.

Studiendesign

  • E-Mail-Fragebogen an alle Frauen mit aktiven E-Mail-Adressen, die 2008–2019 Eizellen am New York University Langone Fertility Center Eizellen gespendet haben (n = 161).
  • Keine externe Finanzierung der Studie.

Wesentliche Ergebnisse

  • Antwortrate: 22,4 %.
  • Demografische Daten:
    • Mehrzahl kaukasisch (77,1 %), nicht religiös (33,3 %), atheistisch (19,4 %) oder spirituell (16,7 %).
    • 41,6 % mit Bachelor-, 38,9 % mit Master-, 16,7 % mit Doktortitel.
    • 54,3 % waren bei der ersten Spende 25–30 Jahre alt.
  • Bericht postoperativer Komplikationen: keine, 34,3 %; leichte Symptome, 51,4 %.
  • Gesamtanzahl Spenden während Lebenszeit: 1: 40,0 %; 2: 17,1 %; 3: 17,1 %; ≥ 4: 25,7 %.
  • Motivationen für Spende:
    • finanziell: 28,6 %.
    • altruistisch/finanziell: 48,6 %.
    • altruistisch: 22,9 %.
  • Medizinischer/gynäkologischer Gesundheitszustand seit Spende(n):
    • 30,6 % ≥ 1 Schwangerschaft; 57,1 % kein Versuch oder kein Interesse.
    • Von den Lebendgeburten benötigte keine assistierte Reproduktionstechnologie.
    • Jeweils 1 Mal angegeben: ovulatorische Dysfunktion, tubarer Faktor, unerklärliche Infertilität, Fibroide.
    • 80,0 % gaben keine Aktualisierung der medizinischen/operativen Vorgeschichte an.
  • Psychologische Gesundheit:
    • 52,9 % berichteten eine Behandlung für oder Symptome von Depression oder Angst (58,8 %).
    • Keine Berichte von bipolarer Störung, Schizophrenie, Aufmerksamkeitsdefizitstörung, ADHS.
  • 80,0 % berichteten über Zufriedenheit in Bezug auf die Entscheidung, zu spenden.
  • 58,1 % würden das Spenden empfehlen.

Einschränkungen

  • Selbstauskunfts-Fragebogen.
  • Möglicher Bias darin, wer Angaben gemacht hat.
  • Die überwiegende Anzahl der Spenderinnen antwortete nicht.