ASCO befürwortet CAP-Leitlinie für HPV-Test bei HNC

  • Fakhry C & al.
  • J Clin Oncol
  • 06.09.2018

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die American Society of Clinical Oncology (ASCO) hat die Evidenz-basierte Leitlinie des College of American Pathologists (CAP) zum Test auf HPV und Ersatzmarker-Tests bei Patienten mit Kopf-Hals-Karzinom (HNC) mit kleinen Einschränkungen befürwortet.

Warum das wichtig ist

  • Ein Expertenausschuss der ASCO kam zu dem Schluss, dass die CAP-Empfehlungen klar und detailliert sind und sich auf die wesentliche wissenschaftliche Evidenz stützen.

Wichtige Einschränkungen der ASCO zu den CAP-Empfehlungen

  • CAP-Leitlinien empfehlen Tests zum Nachweis des humanen Papillomavirus (HPV) mit hohem Risiko (HR). ASCO befürwortet die Bedeutung der HPV-Tumorerkennung, fügt aber einschränkend hinzu, dass der Begriff HR-HPV nicht mit p16 in allen Fällen gleichzusetzen ist.
  • Der ASCO-Expertenausschuss unterstreicht die Notwendigkeit der Bestimmung des HPV-Tumorstatus bei neu diagnostiziertem oropharyngealen Plattenepithelkarzinom.
  • Ein kleiner Teil der oropharyngealen Tumoren wurde ätiologisch nicht durch HPV ausgelöst, weist aber trotzdem eine p16-Überexpression auf. Pathologen sollten daher in der HPV-Testung erfahren sein und ein Testsystem zum Nachweis verfügbar haben.
  • ASCO empfiehlt einen HPV-Tumortest bei Plattenepithelkarzinomen im Kopf- und Halsbereich mit unbekanntem Primärtumor, unabhängig von der keratinisierenden Morphologie.
  • Es werden weitere Einschränkungen zu Empfehlungen hinsichtlich der Proben aus einer Feinnadelbiopsie und Gewebeproben genannt.

Studiendesign

  • Ein Expertenausschuss der ASCO überprüfte die Methodologie, Inhalte und Empfehlungen der CAP-Leitlinie.
  • Finanzierung: ASCO.