ASCO 2019 — Kombinierte Checkpoint-Blockade wirksam bei neoadjuvanter NSCLC-Therapie


  • Hao Cheng, MD
  • Oncology Conference reports
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Neoadjuvantes Nivolumab+Ipilimumab bei resezierbarem NSCLC im Stadium I–IIIA (Single N2) ist bei der Generierung eines signifikanten pathologischen Ansprechens sowohl verträglich als auch wirksam.

Warum das wichtig ist

  • Ein wesentliches pathologisches Ansprechen (MPR: ≤ 10 % lebensfähiger Tumor in resezierten Präparaten) ist ein Ersatzendpunkt bei neoadjuvanten NSCLC-Studien.
  • Die neoadjuvante Immun-Checkpoint-Blockade führt historisch zu MPR von 22–45 % bei Monotherapie und von 50–83 % in Kombination mit Chemotherapie.

Studiendesign

  • In der randomisierten Phase-II-Studie zu resezierbarem NSCLC im Stadium I–IIIA (Single N2) wurde Nivolumab oder Nivolumab+Ipilimumab verabreicht.
  • Primärer Endpunkt: MPR-Rate.
  • Sekundäre Endpunkte: Toxizität, perioperative Morbidität/Mortalität, T-Zell-Infiltration bei resezierten Tumoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • 44 Patienten wurden randomisiert, um Nivolumab (n = 23) oder Nivolumab+Ipilimumab (n = 21) zu erhalten.
  • MPR-Rate: 17 % mit Nivolumab, 33 % mit Nivolumab+Ipilimumab.
  • Nivolumab+Ipilimumab erreichte die vorgegebene Wirksamkeitsgrenze (7 MPR).
  • Es wurde keine inakzeptable Toxizität oder erhöhte perioperative Morbidität/Mortalität festgestellt.
  • Nivolumab+Ipilimumab war signifikant mit einer erhöhten T-Zell-Infiltration assoziiert (p = 0,023).

Einschränkungen

  • Kleine Stichprobe.