ASCO 2018—In manchen Fällen von nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) führte Pembrolizumab als Zusatz zur Chemotherapie zu einer Verbesserung des Gesamtüberlebens


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Erkenntnis

  • Der Zusatz des Immuntherapeutikums Pembrolizumab zur Chemotherapie bewirkt eine Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) von Patienten mit nicht vorbehandeltem metastasierendem squamösem NSCLC.

Warum das wichtig ist

  • Diese Patienten bilden eine große Population mit einer Krankheit, die nur wenige Optionen offen lässt.
  • Pembrolizumab ist ein Checkpoint-Inhibitor, der auf den PD-1/PD-L1-Signalweg abzielt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mit Pembrolizumab und Chemotherapie:
    • Das mediane OS betrug 15,9 vs. 11,3 Monate unter der Chemotherapie bzw. unter Placebo.
    • Differenz von 4,6 Monaten (p = 0,0008).
  • Medianes PFS:
    • 4,8 Monate unter Chemotherapie und Placebo. 
    • 6,4 Monate mit Pembrolizumab und Chemotherapie (p 

Studiendesign

  • In der Studie KEYNOTE-407 wurden 278 Patienten der Behandlung mit Pembrolizumab und 281 Patienten der Behandlung mit dem Placebo zugewiesen.
  • In die Studie wurden nicht vorbehandelte Patienten mit NSCLC im Stadium IV mit squamöser Histologie und mit einem Leistungsstatus von 0‒1 aufgenommen, nachdem diese eine Gewebeprobe zur Bestimmung der PD-L1-Expression abgegeben hatten.
  • Sie erhielten 200 mg Pembrolizumab alle 3 Wochen oder eine Chemotherapie mit Carboplatin, Paclitaxel oder nab-Paclitaxel über 4 Zyklen.
  • Nach initialer Chemotherapie erhielten die mit Pembrolizumab behandelten Patienten den Checkpoint-Inhibitor über weitere 31 Zyklen.
  • Sponsor: Merck & Co., Inc., Kenilworth, NJ, USA.

Einschränkungen

  • Patienten mit Hirnmetastasen und Lungeninfektionen waren ausgeschlossen.