APA 2019—Welche klinische Rolle spielen digitale Apps bei der mentalen Gesundheit?


  • Emily Willingham, PhD
  • Conference Reports
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Erkenntnis

  • Digitale Apps für die Betreuung und Maßnahmen im Rahmen mentaler Gesundheit bieten laut den Daten von 2 Studien einen Nutzen.
  • Diesen Autoren zufolge können die Apps auch ein Schadensrisiko in Bezug auf die Privatsphäre, Fehlinformationen oder Unzulänglichkeit in einem Notfall bergen.

Warum das wichtig ist

  • Die erste App zur Behandlung von Störungen infolge von Substanzmissbrauch wurde 2017 von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zugelassen. 
  • Die US-amerikanische Vereinigung der Psychiater American Psychiatric Association hat ein pyramidenähnliches Modell zur Beurteilung der Apps entworfen, die mit der mentalen Gesundheit zusammenhängen:
    • Für das Model werden 5 Stufen in der Pyramide (von unten nach oben) verwendet: Hintergrundinformationen, Privatsphäre und Sicherheit, klinischer Nachweis, Bedienkomfort und das Potenzial, Daten an das klinische Team weiterzugeben.

Wesentliche Ergebnisse

  • Zu den Nutzen der Apps kann Folgendes zählen:
    • erhöhter Versorgungszugang, ohne Hindernisse in Bezug auf die Verfügbarkeit von Ärzten oder die Praxiszeiten
    • durch die Zweckmäßigkeit erhöhte Adhärenz, in der Regel geringe Kosten
    • Die bereitgestellten Patienteninformationen können akkurat sein, was die Möglichkeiten für Fehler durch das Personal verringert.
    • Der Zugriff auf die Apps kann die Privatsphäre respektieren, die Bedenken bezüglich Stigmata verringern und das Aufsuchen einer Behandlung erhöhen.
  • Zu den potenziellen Nachteilen zählt Folgendes:
    • Gefährdung personenbezogener Daten
    • inkorrekte Informationen oder Fehlinterpretation der Informationen durch den Nutzer
    • insuffizient im Notfall und bei Fällen schwerer Krankheit

Studiendesign

  • Prüfung der Studien und der Ansätze zur Beurteilung der Apps. 

Einschränkungen

  • Vorstellung auf der Konferenz; Ergebnisse ohne Peer-Review.