Anzahl der mit Dampfen zusammenhängenden Erkrankungsfälle übersteigt 1.000er-Marke


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Anzahl der Fälle einer mit Dampfen zusammenhängenden Lungenkrankheit, die in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gemeldet wurden, hat die 1.000er-Marke übertroffen. Behörden warnen, dies „könnte die Spitze des Eisbergs sein“. 

Laut der neuesten Daten von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) wurden bis zum 1. Oktober 1.080 bestätigte und wahrscheinliche Fälle einer Lungenschädigung im Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigarettenprodukten bzw. Dampfen von 48 Staaten und den Amerikanischen Jungferninseln gemeldet. Die Zahl stellt einen Anstieg um 275 Fälle seit der vergangenen Woche dar und umfasst neue Patienten, die in den letzten zwei Wochen krank wurden, sowie kürzliche Meldungen bereits identifizierter Patienten.

Insgesamt 18 damit verbundene Todesfälle bei Personen zwischen 27 und 71 Jahren wurden nun in 15 Bundesstaaten bestätigt. Das mittlere Alter der verstorbenen Patienten lag bei 50 Jahren. 

Den CDC zufolge gaben etwa 78 % der 578 Patienten mit Auskünften zum Gebrauch von Substanzen in E-Zigaretten- bzw. „Dampf“-Produkten in den 90 Tagen vor Symptombeginn an, Tetrahydrocannabinol(THC)-haltige Produkte mit oder ohne nikotinhaltige Produkte konsumiert zu haben, während 17 % von ausschließlichem Konsum nikotinhaltiger Produkte berichteten.

Etwa 80 % der betroffenen Patienten sind jünger als 35 Jahre, es gibt aber Krankheitsfälle bei Patienten im Alter von 13 bis 75 Jahren.