Antikörperstatus gibt Aufschluss über Metastasierung bei Schilddrüsenkrebs plus Hashimoto-Krankheit

  • Wen X & al.
  • Ann Surg Oncol
  • 01.04.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Der Status der Schilddrüsen-Peroxidase-Antikörper (TPOAk) und der Thyreoglobulin-Antikörper (TgAk) ist bei Patienten mit papillärem Schilddrüsenkarzinom (PTC) und Hashimoto-Thyroiditis (HT) mit einem erhöhten Risiko für zentrale Lymphknotenmetastasen (CLNM) assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Wechselwirkungen zwischen PTC und HT sowie die prognostische Rolle des Schilddrüsenantikörperstatus sind umstritten.

Wesentliche Ergebnisse

  • Folgende Faktoren wurden laut multivariater Analyse mit CLNM assoziiert:
    • Männliches Geschlecht (OR: 3,269; p = 0,017).
    • Tumorgröße (OR: 5,880; p = 0,002 bei > 2 cm; OR: 6,947; p 
    • Positivstatus für TgAk allein (OR: 6,024; p = 0,001), Negativstatus für TPOAk und TgAk (OR: 3,791; p = 0,009) und Positivstatus für TPOAk und TgAk (OR: 4,047; p = 0,005) (alle vs. Positivstatus für TPOAk allein).
  • Ein Risikoscore basierend auf Geschlecht, Tumorgröße und dem Antikörperstatus ergab eine Sensitivität von 55,7 %, eine Spezifität von 84,4 %, einen positiven prädiktiven Wert von 74,4 %, einen negativen prädiktiven Wert von 70 % und eine Genauigkeit von 70,18 % bei der Prognose von CLNM.

Studiendesign

  • 346 Patienten mit PTC und HT, die sich einer Thyreoidektomie und ipsilateralen, zentralen Lymphknotendissektion unterzogen hatten, wurden berücksichtigt (90 in der Validierungskohorte und 256 in der Übungskohorte).
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation, China.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • Der BRAF- und TERT-Mutationsstatus wurden nicht analysiert.