Antikörper gegen Interleukin 23 stark wirksam gegen Psoriasis

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Kernbotschaft

Bei 166 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis mit und ohne Begleitarthritis verglich man die humanisierten bzw. humanen monoklonalen Antikörper Risankizumab und Ustekinumab. Risankizumab, das spezifisch Interleukin-23 hemmt, erwies sich dabei als wirksamer als Ustekinumab, das sowohl IL-23 als auch Interleukin-12 hemmt. 

Hauptergebnisse

Nach 12 Woche betrug der Anteil der Patienten mit einer mehr als 90-prozentigen Reduktion des PASI-Scores unter Risankizumab 77 %, mit Ustekinumab 40 % (P<0.001 für diesen primären Endpunkt). 100 % Reduktion und damit eine vollständige Abheilung der Dermatose erreichten 45 % der Patienten unter Risankizumab und 18 % unter Ustekinumab. Die Wirkung von Risankizumab setzte schneller ein und hielt länger an.

Design

Verblindete, randomisierte, multizentrische Vergleichsstudie im Verhältnis 3:1 mit drei verschiedenen Dosierungen von Risankizumab (zusammen 126 Patienten) und zwei verschiedenen Dosierungen Ustekinumab (zusammen 40 Patienten). Finanzierung und Datenanalyse durch Boehringer Ingelheim. Studiendesign festgelegt vom Erstautor ...