Anstieg von Todesfällen im Zusammenhang mit Konsum von E-Zigaretten gemeldet


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Behörden in den Vereinigten Staaten melden einen erheblichen Anstieg der Anzahl von Erkrankungs- und Todesfällen in Verbindung mit der aktuell anwachsenden Zahl von durch E-Zigaretten bedingter Lungenschädigung. 

Bis zum 24. September wurden von 46 Staaten und einem US-Territorium 805 Fälle der Lungenschädigung gemeldet, bei einem Anstieg der Fälle von 530 in der letzten Woche. Zum gleichen Datum wurden 12 Todesfälle in zehn Staaten bestätigt.

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben zu 373 Fällen die vollständigen Geschlechts- und Altersdaten erhalten. Von diesen Fällen sind fast drei Viertel (72 %) Männer und zwei Drittel (67 %) sind 18 bis 34 Jahre alt. 

Die Behörden setzen ihre Nachforschungen zur Ursache des Ausbruchs fort. Den CDC zufolge lässt sich zwar bei allen gemeldeten Fällen eine Vorgeschichte mit Konsum von E-Zigarettenprodukten oder „Dampfen“ (engl. „Vaping“) feststellen, die Untersuchung hat aber noch kein bestimmtes E-Zigaretten- oder „Vaping“-Produkt oder eine bestimmte Substanz aufgezeigt, das bzw. die mit allen Fällen in Verbindung gebracht werden kann.

Die CDC haben Empfehlungen für Ärzte hinsichtlich der sich ausweitenden Erkrankung herausgebracht. Sie geben an, dass bei betroffenen Patienten bei Anwendung von Kortikosteroiden von einer klinischen Verbesserung berichtet wurde, raten Ärzten aber, die Entscheidung bezüglich der Anwendung von Kortikosteroiden individuell zu treffen.