Ansichten zu digitaler Innovation im Gesundheitswesen in der EU gefragt


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Europäische Kommission (EK) lädt zu Beiträgen von Gesundheitsfachleuten und der Öffentlichkeit in Bezug auf eine neue Konsultation, die, wie sie sagt, helfen werde, „Notwendigkeit und Ausmaß von politischen Maßnahmen“, die die digitale Innovation im Gesundheitswesen fördern, zu definieren, und sich systemischen Schwierigkeiten in Gesundheits- und Versorgungssystemen annehmen wird. 

Dies geschieht in einer Zeit, wo ein verstärkter Fokus darauf liegt, inwiefern die digitale Transformation des Sektors die Weise ändern könnte, wie die Gesundheitsversorgung in der EU umgesetzt wird. Während aktuell die durchschnittliche Zeit zur Diagnose einer seltenen Erkrankung bei 5,6 Jahren liegt, wird geschätzt, dass mit der digitalen Innovation, z B. molekularer Diagnostik und Telekonsultationen mit Spezialisten, die Wartezeit auf ein Jahr verkürzt werden könnte. Es wird auch angenommen, dass die digitale Innovation kosteneffektivere Methoden liefern könnte, um Bereiche wie die Gesundheitsförderung zu verbessern. 

Die Konsultation wird Daten zu drei Hauptbereichen erfassen, nämlich die Verbesserung der In­ter­ope­ra­bi­li­tät von elektronischen Krankenakten in Europa, wie Epidemien besser vorauszusehen sind und die Nutzung digitaler Dienste für eine integrierte, personenzentrierte Versorgung.

Ärzte sind dazu eingeladen, ihre Ansichten mittels EU Survey bis zum 12. Oktober 2017 mitzuteilen. Die der Konsultation entstammenden Beiträge werden in eine neue Richtlinien-Benachrichtigung einfließen, deren Einführung bis Ende 2017 erfolgen soll.