AkdÄ: Drug Safety Mail zu direkt wirkenden antiviralen Arzneimitteln


  • Bettina Martini
  • Arzneimittel-Updates
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Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) veröffentlicht eine Drug Safety Mail zu direkt wirkenden antiviralen Arzneimitteln (DAAV) zur Behandlung der Hepatitis C wegen Hypoglykämierisiko bei Patienten mit Diabetes mellitus:

Die Behandlung mit direkt wirkenden antiviralen Arzneimitteln kann durch die rasche Abnahme der Viruslast zu einer verbesserten Stoffwechselsituation bei Diabetikern führen. Wenn die Diabetesmedikation dann unverändert fortgeführt wird, können potenziell symptomatische Hypoglykämien auftreten.

·         Zu Beginn der Behandlung mit DAAV sollte der Blutzucker bei Patienten mit Diabetes mellitus engmaschig überwacht werden, insbesondere in den ersten drei Monaten.

·         Bei Bedarf sollte die Diabetesmedikation angepasst werden.

·         Der für die Diabetesbehandlung zuständige Arzt sollte über die Einleitung einer Behandlung mit DAAV informiert werden.

Betroffen sind folgende Wirkstoffe/Wirkstoffkombinationen: Daclatasvir, Dasabuvir, Elbasvir/ Grazoprevir, Glecaprevir/Pibrentasvir, Ledipasvir/Sofosbuvir, Ombitasvir/Pariteprevir/Ritonavir, Sofosbuvir, Sofosbuvir/Velpatasvir, Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir