AIDS-bedingte Todesfälle um 33 Prozent zurückgegangen - UNAIDS-Bericht 2019


  • Priscilla Lynch
  • Univadis Medical News
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AIDS-bedingte Todesfälle nehmen im Zuge der Ausweitung des Behandlungszugangs und der fortwährenden Fortschritte in der Umsetzung von HIV/Tuberkulose-Diensten weiter ab, besagt ein neuer Bericht des HIV- und AIDS-Programms der Vereinten Nationen (United Nations Programme on HIV and AIDS, UNAIDS).

Seit 2010 sind AIDS-bedingte Todesfälle um 33 Prozent auf 770.000 im Jahr 2018 zurückgegangen, wie der weltweite AIDS-Lagebericht zeigt.

Die weltweiten Rückgänge der AIDS-bedingten Todesfälle waren hauptsächlich durch den Fortschritt in Ost- und Südafrika begründet. In Osteuropa und Zentralasien haben AIDS-bedingte Todesfälle seit 2010 jedoch um 5 Prozent zugenommen, im Nahen Osten und in Nordafrika um 9 Prozent.

Etwa 79 Prozent der an HIV erkrankten Personen kannten 2018 ihren HIV-Status; 78 Prozent derjenigen mit bekanntem HIV-Status nutzten den Zugang zu Behandlungen und 86 Prozent der Personen, die den Zugang zu Behandlungen nutzten, waren virussupprimiert.

Weltweit wurden 2018 etwa 1,7 Millionen Menschen mit HIV infiziert, was einer Abnahme seit 2010 um 16 % entspricht.

Die Geschwindigkeit des Fortschritts lässt jedoch nach. Die weltweit verfügbaren Ressourcen für den Kampf gegen AIDS nahmen signifikant um nahezu 1 Milliarde USD ab. Im Jahr 2018 standen 19 Mrd. USD zur Verfügung und somit 7,2 Milliarden weniger als die bis 2020 schätzungsweise benötigten 26,2 Milliarden.