AG Sektorenübergreifende Versorgung nimmt Arbeit auf

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Berlin (pag) – Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe (AG) Sektorenübergreifende Versorgung hat sich jetzt zu ihrer konstituierenden Sitzung getroffen. Das teilt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit.

Die Gründung dieser AG ist im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Ihre Ziele sind, „die Zusammenarbeit und Vernetzung im Gesundheitswesen auszubauen und weitere nachhaltige Schritte für eine sektorenübergreifende, am medizinisch-pflegerischen Bedarf der Patientinnen und Patienten ausgerichteten Versorgung einzuleiten“, teilt das BMG mit. Die Arbeitsgruppe solle bis 2020 Vorschläge in Hinblick auf Bedarfsplanung, Zulassung, Honorierung, Kodierung, Dokumentation, Kooperation der Gesundheitsberufe und Qualitätssicherung unter Berücksichtigung der telematischen Infrastruktur vorlegen.

An den Sitzungen der Arbeitsgruppe nehmen Vertreter der Bundesländer Hessen, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Bayern, Sachsen, Saarland und Nordrhein-Westfalen teil, heißt es weiter. Zudem werden unter anderem Vertreter der Koalitionsfraktionen sowie des BMG, des Bundesinnenministeriums und Bundeswirtschaftsministeriums teilnehmen.

„Eine gute medizinische Versorgung unabhängig von Alter, Wohnort und Geldbeutel – das zeichnet unser Gesundheitswesen aus. Wenn wir dieses hohe Niveau halten wollen, müssen wir es weiterentwickeln. Dazu brauchen wir innovative Lösungen“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) anlässlich der ersten AG-Sitzung und ergänzt: „Denn gerade die Menschen in ländlichen Regionen müssen sich auch in Zukunft auf eine gute und effiziente Versorgung verlassen können.“ Mehr Zusammenarbeit und eine bessere Vernetzung unterschiedlicher Versorgungsbereiche seien ein wichtiger Schlüssel.