Affenpockenpräsentation bei Frauen mit sexueller Aktivität verknüpft

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  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • Die für Frauen und nichtbinäre Personen charakteristischen Affenpockenbefunde ähneln denen bei Männern, scheinen jedoch mit der Art der sexuellen Aktivität zu korrespondieren.

Warum das wichtig ist

  • Bei Cisgender- und Transgender-Frauen sowie bei nichtbinären Personen, die bei der Geburt als weiblich eingestuft wurden und anogenitale und/oder vulvovaginale Läsionen aufweisen, sollten Fehldiagnosen und Behandlungsverzögerungen vermieden werden.

Wesentliche Ergebnisse

  • 136 Teilnehmerinnen,51 % (n = 69/136) identifizierten sich als cisgender, 46 % (n = 62/136) als transgender und 4 % (n = 5/136) als nichtbinäre Personen.
  • Sexueller Kontakt wurde bei 74 % (n = 100/136) der Personen als primärer Übertragungsweg angesehen.
  • Fehldiagnosen wurden häufiger bei Cisgender-Frauen und nichtbinären Personen beobachtet (34 %; n = 25/74) als bei Transgender-Frauen (10 %; n = 6/62).
  • Verzögerte Diagnosen wurden häufiger bei Transgener-Frauen beobachtet (77 %; n = 48/62) als bei Cisgender-Frauen und nichtbinären Personen (58 %; n = 43/74).
  • Insgesamt wurde bei 93 % (n = 124/134 Personen mit verfügbaren Daten) ein Ausschlag beschrieben:
    • Personen mit Verdacht auf nicht-sexuelle Übertragungswege wiesen seltener anogenitale Läsionen (53 %; n = 21/40) oder Schleimhautläsionen (65 %; n = 28/43) auf als Personen mit Verdacht auf sexuelle Übertragung (anogenitale Läsionen: 15 % [n = 13/89]; Schleimhautläsionen: 34 % [n = 26/76]).

Studiendesign

  • Internationale Fallserien, die Affenpocken-Übertragungswege, klinische Merkmale bei Cisgender-, Transgender- und nichtbinären Frauen beschreiben
  • Finanzierung: Keine

Einschränkungen

  • Begrenzte Verallgemeinerbarkeit
  • Unerkannte Fälle
  • Ergebnisse beruhen auf Eigenangaben.