ABCa: Zugabe von CDK4/6-Inhibitoren sorgt für besseres PFS bei Asiatinnen

  • Lee KWC & al.
  • Breast Cancer Res Treat
  • 21.11.2018

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Asiatische Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs (aBCa) scheinen einer Metaanalyse zufolge mit der Zugabe von Inhibitoren der Zyklin-abhängigen Kinasen (CDK) 4/6 einen größeren Nutzen im progressionsfreien Überleben (PFS) zu ziehen als Nichtasiatinnen.
  • Es bestehen keine Differenzen unter den Ethnien in der Sicherheit von CDK4/6-Inhibitoren.

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse sprechen jedoch noch nicht für Veränderungen der klinischen Praxis nach Ethnie.

Studiendesign

  • Metaanalyse von 4 randomisierten kontrollierten Studien (n = 2.499), die nach einer Recherche in PubMed, MEDLINE und EMBASE die Einschlusskriterien erfüllten: MONALEESA-2 (Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie zu LEE011 in Kombination mit Letrozol zur Behandlung von postmenopausalen Frauen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativen, fortgeschrittenen Brustkrebs, die vorher noch keine Therapie für eine fortgeschrittene Erkrankung erhalten hatten), MONALEESA-7 (Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie zu LEE011 oder Placebo in Kombination mit Tamoxifen und Goserelin oder einem nichtsteroidalen Aromataseinhibitor [NSAI] und Goserelin zur Behandlung von prämenopausalen Frauen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativen, fortgeschrittenen Brustkrebs), PALOMA-2 (Eine randomisierte, multizentrische, doppelblinde Phase-III-Studie von postmenopausalen Frauen mit ER-positivem, HER2-negativem Brustkrebs, die keine vorherige systemische Krebsbekämpfungstherapie für eine fortgeschrittene Erkrankung erhalten hatten) und MONARCH-3 (Eine doppelblinde, randomisierte Phase-III-Studie zu Abemaciclib oder Placebo plus einem nichtsteroidalen Aromataseinhibitor bei 493 postmenopausalen Frauen, die an HR-positivem, HER2-negativen fortgeschrittenen Brustkrebs leiden und im Rahmen einer fortgeschrittenen Erkrankung noch keine systemische Therapie erhalten haben).
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die Patientinnen erhielten eine Hormontherapie plus einem CDK4/6-Inhibitor (n = 1.441; Ribociclib [46,4 %], Palbociclib [30,8 %] oder Abemaciclib [22,8 %]) oder eine endokrine Monotherapie (n = 1.058).
  • Ein CDK4/6-Inhibitor plus Hormontherapie (vs. endokriner Monotherapie) verlängerte das PFS um 44 % (HR: 0,56; p 
  • In asiatischen Subgruppen war das PFS um 61 % länger (HR: 0,39; p 
  • In nichtasiatischen Subgruppen war das PFS um 38 % länger (HR: 0,62; p 
  • Das PFS laut gepoolter HR war für Asiatinnen länger (0,39 vs. 0,62; p für Wechselwirkung = 0,002).
  • Es zeichneten sich keine Differenzen unter den Ethnien zwischen einer Therapie mit einem CDK4/6-Inhibitor und einer Hormontherapie und einer endokrinen Monotherapie ab.
  • Einschränkungen

    • Die Angaben zur Ethnie beruhten auf Eigenangaben oder waren länderbasiert und nicht standardmäßig definiert.
    • Mittlere bis hohe Heterogenität unter den Studien.