AACR 2019—Umbralisib ergibt Ansprechrate von 52 % bei Marginalzonenlymphom


  • Keren Landman, MD
  • Univadis
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Erkenntnis

  • Umbralisib ist bei Patienten mit einem rezidivierenden oder refraktären Marginalzonenlymphom (r./r. MZL) wirksam und gut verträglich.

Warum das wichtig ist

  • Rezidive kommen bei mit Rituximab vorbehandelten MZL-Patienten häufig vor. Salvage-Therapien sind nicht für alle geeignet.
  • Umbralisib ist ein oraler PI3K-δ-Inhibitor der nächsten Generation, der die Caseinkinase 1ε (CK1) hemmt und weniger immunvermittelte Toxizität mit sich bringt.

Studiendesign

  • Analyse von Daten der ersten 42 Patienten, die in die multizentrische offene UNITY-NHL-Studie der Phase IIb mit 69 Patienten zur Untersuchung von Umbralisib gegen r./r. MZL aufgenommen wurden (23 extranodale, 12 nodale und 7 splenische Fälle). 
  • Alle Patienten unterzogen sich mindestens einer vorhergehenden Therapie, darunter mindestens ein Behandlungsschema mit CD20 mAb, und wurden während mindestens neun Monaten beobachtet (mittlere Nachbeobachtung: 10,1 Monate).
  • Finanzierung: TG Therapeutics.

Wesentliche Ergebnisse

  • Das PFS nach 12 Monaten lag bei 66 % (mittleres PFS wurde noch nicht erreicht).
  • Die objektive Ansprechrate betrug 52 % (57 % für extranodale, 42 % für nodale und 43 % für splenische Fälle).
    • 19 % wiesen ein vollständiges Ansprechen, 33 % ein partielles Ansprechen, 36 % eine stabile Erkrankung und 7 % eine Progression der Erkrankung auf.
  • Die häufigsten unerwünschten Ereignisse (UE) waren Durchfall, Übelkeit, Ermüdung, Kopfschmerzen, Husten und verminderter Appetit.
  • Die häufigsten unerwünschten Ereignisse mit Schweregrad 3/4 waren Durchfall (10 %), Transaminitis (9 %) und Neutropenie (7 %).
  • 19 Patienten hatten die Behandlung bis zum Stichtag abgebrochen, hauptsächlich aufgrund einer Progression der Erkrankung (10) sowie aufgrund von auf Umbralisib zurückzuführenden UE (5).

Einschränkungen

  • Kleine Anzahl Patienten, kurze Nachbeobachtungsdauer.